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Gebühren: Banken wollen einlenken

Berlin. Im Streit um die Gebührengrenze fürs Geldabheben an Automaten hoffen Deutschlands Banken auf eine rasche Einigung mit Sparkassen und Volksbanken. »Uns ist wichtig, daß wir zügig zu einer nachhaltig günstigen Lösung für die Kunden kommen«, sagte eine Sprecherin des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) in Berlin. Die Sparkassen erklärten sich gesprächsbereit, wollen jedoch an ihrer Forderung von fünf Euro festhalten. In der Kreditwirtschaft gibt es einen Konflikt um die Höhe der Gebühren für das Geldabheben bei fremden Banken. Dabei fallen einer Untersuchung der Frankfurter Finanzberatung FMH zufolge derzeit im Schnitt 5,64 Euro Gebühren an. In einigen Fällen verlangen Geldinstitute sogar zehn Euro. Laut FMH belaufen sich die Kosten der Banken für einen Abhebevorgang auf rund 60 Cent.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.04.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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