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01.04.2010

Kuhhandel um Pöstchen

Koalitionsgespräche nach den Wahlen im besetzten Irak. Willkür im US-Auftrag: Sechs gewählte Abgeordnete dürfen ihr Mandat nicht antreten

Von Karin Leukefeld, Amman
Eine Woche nach Bekanntgabe der irakischen Wahlergebnisse ist der Kuhhandel um die politische Macht im Zweistromland voll im Gange. Während die mit 91 Abgeordneten stärkste Al-Irakia-Liste (Ijad Allawi) sich auf Koalitionsgespräche mit der Kurdistan Allianz und den Parteien der Irakischen Nationalen Allianz vorbereitet, scheinen die Liste für einen Rechtsstaat (Nuri Al-Maliki, 89 Mandate) und die Irakische Nationale Allianz (INA, 70 Mandate) offenbar eine politische...

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