31.03.2010
Flucht in Atomstrom
Weltbankstudie prognostiziert Energieengpässe in Osteuropa. Staaten auf der Suche nach Versorgungssicherheit
Von Tomasz Konicz
Mitte März ließ die Weltbank die Alarmglocken
läuten. Etwa 3300 Milliarden US-Dollar (2448 Milliarden Euro)
müßten einer Studie zufolge bis zum Jahr 2030 im
gesamten postsowjetischen Raum und Mittelosteuropa investiert
werden, um drohende »schwere Energiekrisen« zu
vermeiden. Sollten nicht unverzüglich umfangreiche
Investitionsprogramme in Angriff genommen werden, könnten
schon in »fünf bis sechs« Jahren anhaltende
Energieengpässe auftreten. So gelte es, das marode
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