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27.03.2010

Asse wird angebohrt

Atommüllkammern in der maroden Schachtanlage werden geöffnet. Strahlenschutzamt will vor Bergung radioaktiver Abfälle Zustand der Behälter überprüfen

Von Reimar Paul
Vor einer Bergung der radioaktiven Abfälle aus dem einsturzbedrohten Atommüllager Asse will das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) den Zustand von einigen hundert Fässern überprüfen. Im Visier hat der Betreiber zunächst zwei Einlagerungskammern mit schwach aktivem Atommüll in 725 Metern Tiefe. »Die Kammern 7 und 12 werden angebohrt«, bestätigte Behördensprecher Werner Nording am Freitag auf Anfrage. Die Arbeiten erfolgen vermutlich noch in diesem Jahr. Während Kamm...

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