10.03.2010
Keine Entwarnung
2009 weniger rechte Übergriffe in Ostdeutschland und Berlin. Opferberatungsstellen vermuten aber hohe Dunkelziffer. Initiative kündigt Aktionstag an
Von Frank Brunner
Die Zahl von rechtsextremen, rassistischen, antisemitischen oder
homophoben Übergriffen ist in den ostdeutschen
Bundesländern und Berlin 2009 gesunken. Das teilten die
Opferberatungsstellen »Reach out« und
»Opferperspektive« am Dienstag mit. Demnach wurden im
vergangenen Jahr 739 »rechtsmotivierte« Gewalttaten
registriert, von denen 1669 Menschen betroffen waren. 2008 waren es
noch 997 Delikte. Wie in den Vorjahren gab es die meisten Angriffe
in Sachsen (263). Es fo...
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