05.03.2010
Sponsoring à la CDU
Auch Sozialdemokraten warben um solvente Firmen. Gespräche mit SPD-Chef angeboten. Antikorruptionsorganisationen fordern Verschärfung der Parteiengesetze
Von Frank Brunner
Im Bundestag gab sich die SPD empört. »Geld für
Gesprächstermine sind Zweckspenden, die schon jetzt verboten
sind, betonte die sozialdemokratische Abgeordnete Gabriele
Fograscher am Donnerstag während einer Aktuellen Stunde im
Parlament. Anlaß der Debatte waren die Vorwürfe gegen
die beiden CDU-Ministerpräsidenten in Nordrhein-Westfalen und
Sachsen, Jürgen Rüttgers und Stanislaw Tillich. Die CDU
hatte Firmen, die bereit waren, Parteiveranstaltungen finanziell zu
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