27.02.2010
»Für uns geht es darum, die Bevölkerung zu organisieren«
Gespräch mit Victoria Donda. Über ihre Geschichte als Kind von »Verschwundenen«, die Aufarbeitung der argentinischen Militärdiktatur und Perspektiven der linken Opposition
Interview: Johannes Schulten
Victoria Donda (geb. 1977) sitzt für die linke
»Bewegung Freie des Südens« im argentinischen
Parlament. Sie engagiert sich für die Opfer der argentinischen
Militärdiktatur (1976–1983), sie selbst ist Tochter von
»Verschwundenen«. Ihr Buch »Mein Name ist
Victoria: Verschleppt von der Militärjunta. Ein argentinisches
Familienschicksal« erschien im Münchner
Knaur-Verlag
In Ihrem autobiographischen Buch »Mein Name ist
Victoria« erzählen Sie die Geschichte von Anal...
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