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Pfahls: Schreiber bestach mich

Augsburg. Der ehemalige Rüstungsstaatssekretär Ludwig-Holger Pfahls hat gegen den wegen Bestechung und Steuerhinterziehung angeklagten Rüstungslobbyisten Karlheinz Schreiber schwere Vorwürfe erhoben. Dieser habe für ihn ein Tarnkonto in der Schweiz geführt und ihm insgesamt 873000 Mark in bar übergeben, sagte der bereits 2005 zu 27 Monaten Gefängnis verurteilte Pfahls am Montag im Prozeß gegen Schreiber vor dem Augsburger Landgericht.

Schreiber ist angeklagt, für die Vermittlung von Fuchs-Panzern, Airbus-Flugzeugen und Hubschraubern bis 1993 rund 64 Millionen Euro kassiert und nicht versteuert sowie Politiker und Manager bestochen zu haben.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.02.2010, Seite 2, Inland

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