18.02.2010
Annahme verweigert
Bürger von Braunschweig und Salzgitter wollen keine radioaktiven Abfälle aus der Asse. Auch Kommunalparlamente lehnen Pläne des Bundesamtes für Strahlenschutz ab
Von Max Eckart
Das Votum des Braunschweiger Stadtrates war einstimmig. Am Dienstag
abend sprach sich das Gremium gegen eine Verarbeitung von
radioaktiven Abfällen aus dem Atommüllager Asse im
Stadtgebiet aus. Konkret verfügte das Kommunalparlament eine
Veränderungssperre für das Gewerbegebiet im Ortsteil
Thune.
In seiner dortigen Filiale wollte das in Berlin ansässige
Entsorgungsunternehmen Eckert & Ziegler den aus der Asse zu
bergenden Atommüll für eine spätere Endlagerung
vorbe...
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