15.02.2010
Allgemeines Schwächeln
Der Tote und die Strömung: Roman Polanskis Wettbewerbsbeitrag »Der Ghostwriter«
Von Ronald Kohl
Polanski wird alt. Sein neuer Film »Ghostwriter«
fängt als Edelthriller an, hält dieses Niveau auch
ziemlich lange, kackt aber ausgerechnet im Schlußteil
völlig ab. Zudem birgt die Handlung einen krassen logischen
Fehler.
Die titelgebende Hauptfigur, ein junger Londoner Autor, steht in
Verhandlungen mit einem großen Verlagshaus. Es geht um die
Memoiren eines britischen Expremiers. Angetrieben von seinem
smarten Agenten, bemüht sich der junge Autor um den Zuschlag.
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