04.02.2010
»Regierung läßt Whistleblower schutzlos«
Ein spezielles Netzwerk will Informanten den Rücken stärken, die Mißstände aufdecken. Ein Gespräch mit Guido Strack
Interview: Gitta Düperthal
Guido Strack ist Vorsitzender des Whistleblower-Netzwerks
und war als Verwaltungsjurist bis 2004 bei der Europäischen
Union tätig
Whistleblower haben Ihren Namen daher, daß sie wie
Fußball-Schiedsrichter die Pfeife benutzen, und
Regelwidrigkeiten von Verwaltungen oder Unternehmen aufdecken.
Können Sie am Beispiel der mit einem falschen Gutachten
für verrückt erklärten hessischen Steuerfahnder
belegen, warum es ein solches Netzwerk geben
muß?
Die Fahnder haben Mißst...
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