-
04.02.2010
- → Inland
Kassen fordern Maximalbeiträge
Berlin. Die BKK Heilberufe und die GBK Köln fordern als
bundesweit erste Krankenkassen rückwirkend zum 1. Januar den
maximalen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern. Dies
bestätigten beide Krankenkassen der Rheinischen Post, wie das
Blatt am Mittwoch berichtete. Der Höchstbetrag liegt dem
Gesetz nach bei einem Prozent des Einkommens eines Kassenmitglieds.
Er wird bis zur Beitragsbemessungsgrenze von monatlich brutto 3750
Euro berechnet, kann also maximal 37,50 Euro pro Monat betragen.
Die BKK Heilberufe hat 170000 Versicherte, die GBK 40000. Die GBK
fordert bereits seit Sommer 2009 einen Zusatzbeitrag von acht Euro.
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland