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Kassen fordern Maximalbeiträge

Berlin. Die BKK Heilberufe und die GBK Köln fordern als bundesweit erste Krankenkassen rückwirkend zum 1. Januar den maximalen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern. Dies bestätigten beide Krankenkassen der Rheinischen Post, wie das Blatt am Mittwoch berichtete. Der Höchstbetrag liegt dem Gesetz nach bei einem Prozent des Einkommens eines Kassenmitglieds. Er wird bis zur Beitragsbemessungsgrenze von monatlich brutto 3750 Euro berechnet, kann also maximal 37,50 Euro pro Monat betragen. Die BKK Heilberufe hat 170000 Versicherte, die GBK 40000. Die GBK fordert bereits seit Sommer 2009 einen Zusatzbeitrag von acht Euro. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.02.2010, Seite 5, Inland

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