28.01.2010
Gastkommentar: Hoffen und drohen
Rede von Schimon Peres im Bundestag
Von Kurt Pätzold
Daß der Mann lebt, der dort am Rednerpult steht und aus
Anlaß des 27. Januar, der seit 1996 als Gedenktag an die
Opfer des »Nationalsozialismus« begangen wird, zu
Abgeordneten spricht, verdankt er dem Entschluß seiner
Eltern. Mit ihnen wanderte er 1934 von seinem Geburtsort in Polen
nach Palästina aus. Jahre später kamen im Gefolge der
Wehrmacht dorthin die Fänger und Mörder der
jüdischen Einwohner. Sie brachten auch seine Großeltern
und weitere Verwandte um.
Schim...
Artikel-Länge: 3223 Zeichen


