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23.01.2010

Strahlenunfall in Gronau

Atomkraftgegner fordern Schließung der Urananreicherungsanlage. Deren Abfälle werden nach Rußland transportiert: 25000 Tonnen strahlender Müll unter freiem Himmel

Von Reimar Paul
Ein Strahlenunfall in der Urananreicherungsanlage Gronau hat die Atomdebatte in Deutschland weiter befeuert. Ein Beschäftigter wurde dabei offenbar radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Nachrichtensender unterbrachen am Freitag vormittag ihre Programme und schalteten live in die westfälische Kleinstadt zum Fabriktor der Frma Urenco, die die Anlage betreibt. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag abend, wurde aber erst am Freitag bekannt. Die Radioaktivität wurde in e...

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