15.11.1999
Staub gewischt
Zwei Einakter von Alfred Matusche und Volker Braun im Dresdner Schloßtheater
Von Michael Bartsch
Ausgesprochen spröde Knabberkost hatte das Dresdner Staatsschauspiel zum Reichsjubeltag am 9. November gereicht. Zwei miteinander korrespondierende Einakter gaben im arena-artig umgebauten Schloßtheater den Premieren-VIPs einiges zu kauen. »Sein vergrübeltes Suchertum führt ihn nicht selten zu konstruierten Problemstellungen«, schreibt ein DDR- Schriftstellerlexikon in den Siebzigern über Alfred Matusche. Dessen Stück »Prognose«, ein »Hochhausmärchen« von 1971, muß ...
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