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Immer mehr prekäre Jobs

Gütersloh. Die Zahl »normaler« Arbeitsverhältnisse mit unbefristetem Vertrag und einer Arbeitszeit von mindestens 30 Wochenstunden ist in Deutschland seit 2001 drastisch zurückgegangen. Dagegen nahmen Teilzeitjobs und befristete Beschäftigungsverhältnisse deutlich zu. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung und des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) hervor. Danach hatten 2008 nur noch rund 60 Prozent aller Beschäftigten im Alter zwischen 26 und 64 Jahren einen unbefristeten Vollzeitarbeitsplatz. Gegenüber 2001 bedeute dies einen Rückgang um 4,6 Prozentpunkte, berichteten die Forscher. Im EU-weiten Vergleich hätten nur Polen, die Niederlande, Luxemburg und Malta noch größere Rückgänge zu verzeichnen.

(DAPD/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2010, Seite 1, Inland

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