Zum Inhalt der Seite
09.01.2010

Pogrome an der türkischen Ägäisküste

Nach rassistischem Angriff auf Roma-Siedlung: Gouverneur veranlaßt Umsiedlung von 74 Bewohnern

Von Nick Brauns
Nach Pogromen türkischer Nationalisten in der Kleinstadt Selendi an der Ägäisküste hat der Gouverneur der Provinz Manisa am Donnerstag 74 Roma, darunter 15 Kinder, in Fertighäuser des Roten Kreuzes in der Nachbarstadt Salihli umsiedeln lassen. Die Auseinandersetzungen hatten in der Silvesternacht begonnen, als der Besitzer einer Teestube Ramazan Yildiz dem Rom Burhan Ucku erklärte: »Kein Tee für Zigeuner«. Ucku wurde gewaltsam aus dem Teehaus geworfen, anschließend ...

Artikel-Länge: 2182 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90