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06.01.2010

Das Beste eines Landes

Wie »kleine« Sprachen ohne Übersetzer das Leben verlieren

Von Hansgeorg Hermann
Januar 1921. In Nizza wird ein Mensch gerettet, der versucht hat, sich das Leben zu nehmen. Er trägt einen Abschiedsbrief bei sich, ein seitenlanges Schriftstück in schlechtem Französisch. Der verhinderte Selbstmörder heißt Panaït Istrati, ein Rumäne, Gelegenheitsarbeiter, verkrachter Fotograf, Journalist. Zwei Jahre später ist er ein gefeierter Schriftsteller. Er hat unterdessen einen zweiten Brief verfaßt und abgeschickt – an den französischen Literatur-Nobe...

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