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Zehn Tote bei Selbstmordanschlag

Islamabad. Ein Selbstmordattentäter hat nahe einer Moschee im Nordwesten Pakistans am Freitag zehn Menschen mit in den Tod gerissen. Er zündete nach dem Freitagsgebet eine Autobombe, wie die Polizei mitteilte. 28 Menschen wurden verletzt. Bei den meisten Opfern handelt es sich um Polizisten. Der Anschlag war bereits der zweite gegen eine von den Sicherheitskräften genutzte Moschee binnen zwei Wochen. In Pakistan hatte im Oktober eine Attentatsserie begonnen, die inzwischen mehr als 500 Menschen das Leben gekostet hat. (APD/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.12.2009, Seite 2, Ausland

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