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Lawrow-Kritik an Washington

Moskau. Ein neues Abrüstungsabkommen zwischen den USA und Rußland verzögert sich weiter. Eine Unterzeichung beim Weltklimagipfel in Kopenhagen sei unwahrscheinlich, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag und warf Washington vor, die Verhandlungen in den vergangenen Tagen gebremst zu haben. Die russische Zeitung Kommersant berichtete, ein Nachfolgeabkommen für den Anfang Dezember ausgelaufenen START-I-Vertrag werde nicht vor Jahresende unterschrieben. Lawrow forderte, Washington solle unter anderem weniger strengen Kontrollmechanismen zustimmen. Die Maßnahmen »müssen einem neuen Vertrag angemessen sein, nicht dem alten«, sagte der russische Außenminister. »Es ist an der Zeit, exzessives Mißtrauen loszuwerden.« Der 1991 geschlossene START-I-Vertrag lief am 5. Dezember aus. (APD/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.12.2009, Seite 7, Ausland

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