15.12.2009
War Havemann ein Schieber?
Ein »Dissident« aus der CSSR berichtet über Schmuggel von Kunstwerken in den Westen. Möglicherweise gab es Erlöse in Millionenhöhe
Von Peter Wolter
Der 1982 gestorbende DDR-Dissident Robert Havemann war in den
Jahren vor seinem Tod womöglich in Schiebereien verwickelt,
die nach DDR-Recht kriminell waren. Mit Havemanns Hilfe seien
Kunstwerke aus der damaligen CSSR über Berlin in den Westen
geschmuggelt worden, hat die Historikerin Nicole Glocke
herausgefunden. Als Zeugen führt sie in ihrem Buch »In
den Fängen von StB, MfS und CIA« den
tschechoslowakischen Dissidenten Eugen Mühlfeit an.
Mühlfeit, so heißt es, ha...
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