02.12.2009
Politisches Gangstertum
Hintergrund. Die Spuren des Massakers in der südphilippinischen Provinz Maguindanao vom 23. November führen zum Präsidentenpalast Malacañang und markieren gleichzeitig den blutigsten Wahlkampfauftakt in der Geschichte des Landes
Von Rainer Werning
Der 23. November 2009 wird in die Geschichtsannalen der Philippinen
als Schwarzer Montag eingehen. An diesem Tag wurden nach bislang
vorliegenden Informationen 64 Menschen Opfer eines Massakers, das
in dieser Bestialität und kaltschnäuzig exekutierten Art
ein Novum darstellt und die Nation zutiefst erschüttert hat.
Seither mehren sich die Stimmen ebenso kritischer wie besorgter
Personen aus Medien, Universitäten, Kirchen und NGOs, die von
den Philippinen als einem »...
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