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Greenpeace plant Strategiewechsel

Hamburg. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace plant eine Radikalisierung ihres Protests. Im Kampf gegen den Klimawandel werde über »Aktionen wie Hungerstreiks« nachgedacht, sagte der neue Chef von Greenpeace International, Kumi Naidoo, dem Magazin Spiegel. Außerdem wolle er auch religiöse Aktivisten stärker einbinden und die armen und unterdrückten Menschen im Süden von den Zielen der Umweltschutzorganisation überzeugen. »Wenn die Klimakonferenz in Kopenhagen scheitert, dann ist das nicht nur ein Versagen der politischen Kaste, sondern auch unserer Kampagnen«, mahnte Naidoo, der Greenpeace seit Mitte November leitet. Er kündigte ferner an, daßdie Organisation seine Positionen zur unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid und zur grünen Gentechnik überprüfen werde.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.11.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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