21.11.2009
Protest gegen Wahlfarce
Honduras: Putschgegner ziehen Kandidatur zurück
Von André Scheer
Der rechtmäßige Präsident von Honduras, Manuel
Zelaya, hat eine Verschiebung der für den 29. November
vorgesehenen Wahlen in dem zentralamerikanischen Land gefordert.
»Die Wahlen zu verschieben muß eine Bedingung
dafür sein, sie zu legitimieren, damit sie uns den
Rechtsstaat, die verfassungsmäßige Ordnung und
internationale Glaubwürdigkeit zurückgeben
können«, so der am 28. Juni gestürzte
Staatschef.
Die Widerstandsbewegung ruft zu einem Boykott der Abstimmung auf.
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