17.11.2009
Treffen sich drei Hunde
An der Neuköllner Oper in Berlin läuft »Die Stadt der Hunde« als unverkitschte Fabel aus dem Subproletariat
Von Anja Röhl
Vor einigen Jahren las ich von den Tunnelmenschen. Das sind
Menschen, die im Untergrund von New York leben, daß
heißt in U-Bahn-Tunneln und ähnlichem. Obdachlose hausen
dort ohne medizinische Versorgung, ohne Tageslicht, ohne
Gerichtsbarkeit. Sie überleben trotzdem. Sie bilden
hierarchisierte Gemeinschaften von Kleingruppen, die untereinander
oft in schlimme Kämpfe verwickelt sind. Die Polizei traut sich
nicht in die unüberichtlichen Gangsysteme.
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