17.11.2009
Wie durch einen Zauberspruch
Böser Humor vom netten Klavierspieler: In der Berliner Passionskirche war Van Dyke Parks nervös und souverän
Von Peer Schmitt
Der charmante ältere Herr mit einer Erscheinung wie der
späte Mickey Rooney setzt sich ans Klavier. Sein Headset ist
ein wenig verrutscht, das Mikrofon knarzt. Begleitet wird er von
Kontrabaß und Gitarre.
Der ältere Herr ist dann doch kein Mickey-Rooney-Imitator,
sondern es ist kein geringerer als Van Dyke Parks, der versucht,
den atmosphärisch etwas kühlen Kirchenraum, in dem sein
lang erwartetes Berliner Konzert stattfindet, mit ein paar
routinierten und/oder sel...
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