07.11.2009
Soldaten statt Lebensmittel
Flucht der Menschen aus Haiti sorgt für Abwehr im Nachbarland Dominikanische Republik. Fotoreportage von Ramon Espinosa (AP)
Von André Scheer
Die Dominikanische Republik schottet sich ab und schickt 600
zusätzliche Soldaten an die Grenze zu Haiti, um die illegale
Einreise von Flüchtlingen aus dem bitterarmen Nachbarland zu
verhindern. Schätzungen zufolge versuchen jede Woche mehr als
100 Menschen, die Grenze illegal zu überqueren. Besonders in
der dominikanischen Grenzstadt Dajabón konzentrieren sich
die Flüchtlinge, denn viele Menschen aus Haiti nutzen auch den
Markt der Stadt, um sich mit lebensnotwendi...
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