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IAB-Chef kritisiert Koalitionspläne
Hamburg. Der Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und
Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit, Joachim
Möller, hat den Plan der schwarz-gelben Koalition,
»sittenwidrige Löhne« gesetzlich zu verbieten, als
nicht ausreichend bezeichnet. Gegenüber Zeit online
kritisierte er, daß die geplante Regelung – anders als
ein gesetzlicher Mindestlohn – wenig transparent und
womöglich mit hohem administrativen Aufwand verbunden sei. So
müßten die Beschäftigten weiterhin gegen ihre
Unternehmen klagen, um einen besseren Lohn durchzusetzen. In
manchen Branchen würden durch das Gesetz Löhne für
sittenkonform erklärt, die in absoluten Zahlen »sehr
niedrig« seien, sagte der IAB-Chef.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
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