05.10.2009
Laufen gegen längere Laufzeiten
AKW-Gegner setzen künftige Koalition unter Druck. Umweltschützer wollen zu CDU-Parteizentralen joggen. Weitere Proteste angekündigt
Von Reimar Paul
Die Antiatombewegung will die heute beginnenden
Koalitionsverhandlungen mit Protestaktionen begleiten. Der
Grund: Die künftige Regierung aus CDU/CSU und FDP plant
tiefgreifende Änderungen der Energiepolitik. So sollen die
Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert werden. Zudem dringt
die Union darauf, daß der umstrittene Salzstock Gorleben als
mögliches Endlager weiter erkundet wird. Das forderte am
Wochenende auch Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander
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