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19.09.2009

Jammern statt Abzug

Von Micaela Taroni, Rom
Italien debattiert seit Donnerstag abend einen Ausstieg aus dem Afghanistan-Krieg. Unmittelbar, nachdem selben Tags sechs italienische Besatzungssoldaten bei einem schweren Anschlag im Zentrum Kabuls gestorben waren, geriet die Forderung nach einem Truppenabzug auf die politische Agenda des Mittelmeerlandes. Am Freitag sah sich Medienmogul Silvio Berlusconi, der rechte Ministerpräsident, dazu gezwungen, die Anwesenheit seiner 3250 Mann am Hindukusch in Frage zu stel...

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