Zum Inhalt der Seite

Bundesbank will Filialen schließen

Berlin. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di verurteilt die Pläne der Bundesbank, fast die Hälfte ihrer Filialen zu schließen. »Ein solcher Kahlschlag ist völlig unverständlich und bedeutet zudem einen Wortbruch des Bundesbankpräsidenten, der den Arbeitnehmervertretern noch im März erklärt hat, daß keine Notwendigkeit bestünde, eine größere Anzahl von Filialen zu schließen«, so Uwe Foullong, Bundesvorstandsmitglied von ver.di in einer Erklärung am Montag in Berlin. Die Bundesbank habe angekündigt, von ihren 47 Filialen und einer Betriebsstelle bis 2012 vierzehn schließen zu wollen. Von diesen Plänen wären rund 800 Beschäftigte betroffen. Bis 2015 sollen weitere neun Filialen in zwei Bargeldzentren überführt werden.(jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.09.2009, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!