09.09.2009
Und dann bin ich verloren!
Hände hoch: Wie es war, auf die Nordseeinsel Föhr verschickt zu werden
Von Anja Röhl
Diesen Sommer besuchte ich die Nordseeinsel Föhr. Es war das
erste Mal seit 49 Jahren. Ich war bei einer reizenden Familie
eingeladen, am Abend gab mein Sohn mit dem Sohn der Familie ein
Jazz-Konzert in der örtlichen Musikschule, am Tag wanderte ich
über die Strandpromenade und radelte über die Insel und
die Strände entlang. Irgendwann, am Ortsausgang von Wyk,
stieß ich auf das unscheinbare Backsteingebäude, das
auch nach 49 Jahren noch als Kinderheim fungiert. Als ...
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