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Vorwürfe gegen Kolumbiens Armee

Genf. Nichtregierungsorganisationen haben der kolumbianischen Armee schwere Menschenrechtsverletzungen an Ureinwohnern vorgeworfen. Die Militärs vergewaltigten Frauen, verübten Morde und führten außergerichtliche Hinrichtungen durch, erklärte unter anderem die Indigenen-Organisation AICO am Donnerstag anläßlich einer Sitzung des UN-Komitees zur Beseitigung von Rassismus (CERD) in Genf. Seit Beginn des Jahres seien 64 Ureinwohner von Angehörigen des Militärs ermordet worden.

(jW/AFP)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.08.2009, Seite 6, Ausland

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