13.08.2009
Äußerst mageres Ergebnis
Ein Jahr Kurzarbeit nach Ende der Betriebsbesetzung bei Ssangyong Motors. Südkoreas Polizei startet Repressionswelle
Von Raoul Rigault
Die Betriebsbesetzung beim südkoreanischen Autohersteller
Ssangyong Motors wurde in der vergangenen Woche nach 77 Tagen
gewaltsam beendet. Das bedeutet allerdings nicht, daß die
Konfrontation zwischen den am Ende noch 458 Automobilarbeitern
und dem Staatsapparat beigelegt wäre. Im Gegenteil leiteten
Polizei und Staatsanwaltschaft nunmehr eine Repressionswelle
ein.
Am Dienstag wurden gegen weitere 38 Aktivisten Haftbefehle
ausgestellt. Damit erhöhte sich die Zahl d...
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