27.07.2009
Eine Wahl »mitten im Krieg«
Afghanistan: US-Sondergesandter äußert Bedenken gegen geplante Abstimmung
Einen Monat vor der von den Besatzungsmächten kontrollierten
Präsidentenwahl in Afghanistan hat der US-Sondergesandte
Richard Holbrooke Bedenken wegen der Abstimmung
geäußert. Eine Wahl mitten im Krieg sei
»ungewöhnlich«, sagte Holbrooke am Samstag in
Kabul und verwies unter anderem auf
»Sicherheitsprobleme«. Trotzdem dürfe der Wahlgang
am 20. August nicht infrage gestellt werden: »Wir werden also
die unter diesen Umständen bestmögliche Wahl
abhalten.« Der vom Weste...
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