21.07.2009
Nur nicht buckeln
Würde zurückerobern: Initiative für soziale Gerechtigkeit in Wiesbaden schlägt Krach bei Hartz-IV-Ungerechtigkeiten und hat Erfolg
Von Gitta Düperthal
Wer den Wiesbadener Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt
verläßt, sieht als erstes, daß es hier aktiven
Protest gegen Hartz IV gibt. Am Vorplatz fallen Plakate der
Initiative für soziale Gerechtigkeit sofort ins Auge. Auf
vergleichsweise harmlosen Exemplaren heißt es, daß
Sozialhilfe und Hartz IV ungesunde Ernährung verursachen. Der
Regelsatz von 359 Euro im Monat enthalte bei einer alleinstehenden
Person 133 Euro für Nahrungsmittel, Getränke und Tabak
– 240 Eu...
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