08.07.2009
Radikale Richtung
Nach zwei Jahren meldet sich die »militante gruppe« zurück: 40-Seiten-Konvolut zu Anschlägen, Verfolgungsdruck und dem Prozeß gegen drei Berliner Linke
Von Frank Brunner
Die linksradikale »militante gruppe« (mg), die seit
2001 etwa 40 Brandanschläge gegen öffentliche
Einrichtungen und private Firmen verübt haben soll, ist nach
eigenen Angaben Geschichte. »Wir lösen uns hier und
heute als ›mg‹ auf«, heißt es in der
neuesten Ausgabe der Zeitschrift radikal, die am Dienstag
erschienen ist. Für Bundesanwaltschaft (BAW) und
Bundeskriminalamt (BKA), die schon seit Jahren gegen die
»mg« ermitteln, dürfte die Erklärung indes
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