Zum Inhalt der Seite

Handel leidet unter Abwrackprämie

Berlin. Der deutsche Einzelhandel erwartet für dieses Jahr einen noch stärkeren Umsatzrückgang als bisher. Nominal sei mit einem Minus von 2,0 Prozent zu rechnen, teilte der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) am Mittwoch in Berlin mit. Noch im März hatte der Verband eine Verringerung in einem Korridor von null bis ein Prozent vorausgesagt. Die Umsatzentwicklung sei bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben, begründete der Verband die Revision der Prognose. Dazu habe auch die Abwrackprämie beigetragen. Dadurch habe für den Konsum weniger Geld zur Verfügung gestanden. In den ersten fünf Monaten sei der Umsatz im deutschen Einzelhandel nominal um 2,2 und preisbereinigt um 2,8 Prozent zurückgegangen. Die weitere Entwicklung werde wesentlich von der Lage am Arbeitsmarkt abhängen.

(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.07.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!