27.06.2009
»Süden wichtigstes Opfer«
UN-Konferenz zur Wirtschaftskrise: Ecuadors Präsident rechnet mit Kapitalismus ab
Von Santiago Baez
Ecuadors Präsident Rafael Correa und sein bolivianischer
Amtskollege Evo Morales präsentierten am Freitag in New York
eine Abrechnung mit dem kapitalistischen Wirtschaftssystem. Vor der
UN-Konferenz über die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise
für die Entwicklungsländer klagten sie die Politik der
ökonomisch mächtigen Staaten des Nordens an.
»Der Süden hatte keinerlei Verantwortung für die
Krise, ist aber heute ihr wichtigstes Opfer«, kritisierte
Correa vor der...
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