16.06.2009
Verlierer will siegen
Straßenschlachten nach Wiederwahl Ahmadinedschads im Iran. Herausforderer Mussawi setzt Überprüfung der Ergebnisse durch
Von Jürgen Cain Külbel
Nach dem Erdrutschsieg des amtierenden Präsidenten Mahmud
Ahmadinedschad bei den iranischen Präsidentschaftswahlen am
vergangenen Freitag ist es am Wochenende in Teheran zu
Zusammenstößen zwischen gewaltbereiten jungen
Oppositionellen, angestachelt durch zahlreiche Vermummte, und der
Polizei gekommen. Die Randalierer, wütend ob der Niederlage
ihres Favoriten, des 68jährigen Politveteranen Mirhossein
Mussawi, riefen »Tod dem Diktator«, »Nieder mit
der Diktatur« oder ...
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