09.06.2009
Krisenprofiteure von rechtsaußen
Rassistische Propaganda fruchtete nicht nur in östlichen EU-Staaten
Von Tomasz Konicz
Die EU-Wahlen 2009 bescherten etlichen nationalistischen und
faschistischen Parteien Osteuropas den politischen Durchbruch.
Dabei profitierten sie offensichtlich auch von einer extrem
niedrigen Beteiligung an dem Urnengang.
Als Desaster ragt der Wahlausgang in Ungarn heraus, wo die militant
faschistische Partei »Jobbik« nahezu 15 Prozent der
Stimmen erhielt. Dieses kommt einem politischen Erdrutsch nahe: Ihr
bislang bestes landesweites Ergebnis hatte die antizigani...
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