-
30.05.2009
- → Inland
Leiche Luxemburgs in Charité gefunden?
Hamburg. Im Rechtsmedizinischen Institut der Berliner
Charité ist womöglich der konservierte Leichnam der
1919 ermordeten Sozialistin Rosa Luxemburg gefunden worden. Der
kopflose Körper weise »verblüffende
Ähnlichkeiten mit der realen Rosa Luxemburg auf«, sagte
der leitende Rechtsmediziner Michael Tsokos dem Spiegel laut einer
Vorabmeldung vom Freitag. Untersuchungen hätten ergeben,
daß die Frau zum Zeitpunkt ihres Todes etwa so alt war wie
Rosa Luxemburg und ebenfalls unterschiedlich lange Beine hatte. Der
Rechtsmediziner bezweifelt laut Spiegel, daß die wahre Rosa
Luxemburg jemals begraben wurde und untermauert diesen Verdacht mit
Ungereimtheiten im Obduktionsprotokoll von 1919. Tsokos’
Vorgänger hatten damals einen Leichnam untersucht, der am 13.
Juni 1919 als Rosa Luxemburg in Berlin bestattet wurde. (AFP/jW)
* Siehe Interview mit Jörn Schütrumpf
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland