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26.05.2009

Auf Schatten zielen

Zwischen Trash und Platon. Mit »Bloody Valentine« probt das 3D-Kino ein Comeback

Von Tina Held
Im Tagebuch seiner Lateinamerikareise 1953–56 berichtet Che Guevara, er habe im Kino einen (der damals brandneuen) 3D-Filme gesehen. »Ich halte das für ganz und gar nicht revolutionär, denn die Filme bleiben ja die gleichen« lautete sein Urteil. Kann das aber denn sein, daß die Filme sich immer gleich bleiben, ganz unabhängig von ihrem jeweiligen technischen Format? Und was kann der überbeanspruchte Begriff »revolutionär« im Kontext des Kinos überhaupt bedeute...

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