13.05.2009
Der globale Blick
Internationale Arbeitsorganisation legt Bericht über Zwangsarbeit vor. »Workfare« und »aktivierende Arbeitsmarktpolitik« sind darin kein Thema
Von Jörn Boewe
Auf die Summe von 21 Milliarden US-Dollar schätzt die
Internationale Arbeitsorganisation ILO den Verlust, der Opfern von
Zwangsarbeit weltweit jährlich durch entgangene Löhne und
gezahlte Anwerbegebühren entsteht. Insgesamt sind laut ILO
weltweit 12,3 Millionen Menschen betroffen, 2,4 Millionen von ihnen
seien durch Menschenhandel in diese Situation gekommen. Der
»geschätzte illegale Gewinn« aus Zwangsarbeit
belaufe sich auf »rund 32 Milliarden Dollar pro Jahr«,
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