22.04.2009
Gorleben-Gutachter packt aus
Wissenschaftler von Bundesregierung unter Druck gesetzt. Linke fordert Aufklärung
Von Reimar Paul
Als der damalige niedersächsische Ministerpräsident Ernst
Albrecht (CDU) den Salzstock Gorleben im Jahr 1977 zum Standort
für ein »Nukleares Entsorgungszentrum« (NEZ)
benannte, ließ er sich weniger von fachlichen als von
politischen Gründen leiten. Im dünn besiedelten Kreis
Lüchow-Dannenberg, der wie ein Finger in die DDR hineinragte,
würden die mehrheitlich brav CDU wählenden Leute schon
nichts gegen die Atomanlagen haben – und gegen die
versprochenen Arbeits...
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