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Familiensache

Die Herstellung von James-Bond-Filmen bleibt nach Einschätzung der Produzentin Barbara Broccoli (USA) auf absehbare Sicht eine Familienangelegenheit. Eingeweiht werden zur Zeit die Tochter ihrer Schwester und der Sohn ihres Stiefbruders, erklärte die 48jährige der Berliner Morgenpost (Montagausgabe). »Meine Kinder sind sehr interessiert, aber es ist ihre Entscheidung. Die Gelegenheit ist da.« Schon ihr Vater habe gesagt, »daß die Bondfilme das Huhn sind, das goldene Eier legt«. Broccoli ist als Tochter des 1996 verstorbenen Bond-Produzenten Albert R. Broccoli für alle 007-Filme seit »Golden Eye« (1995) verantwortlich. Mit ihrem Vater habe sie damals vor allem mehr Zeit verbringen wollen. »Er war 51, als ich geboren wurde, also immer sehr viel älter und meine Zeit mit ihm bemessen. Wenn er kein Filmproduzent gewesen wäre, sondern eine Pizzeria besessen hätte, würde ich wohl heute Pizzas verkaufen.« (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.04.2009, Seite 13, Feuilleton

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