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Sicherheitsrat zu Raketenstart

New York/Seoul. Der Start einer Langstreckenrakete ist für Nordkorea im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zunächst ohne größere diplomatische Folgen geblieben. Trotz eindringlicher Appelle vor allem der USA und Japans konnte sich das Gremium in einer dreistündigen Sitzung nicht einmal auf eine in solchen Fällen übliche vorläufige Verurteilung einigen. Diplomaten zufolge gab es Widerstand von den beiden Vetomächten China und Rußland sowie von Libyen und Vietnam. Nach Erkenntnissen aus Rußland ist bei dem Raketenstart kein Satellit in den Weltraum geschossen worden. Das russische Weltraum-Kontrollsystem habe keinen Transport eines nordkoreanischen Satelliten in die Umlaufbahn festgestellt, hieß es am Montag nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax aus ranghohen Kreisen des Generalstabs. Damit wurden Informationen aus Südkorea und den USA erhärtet, wonach der Satellit gemeinsam mit den restlichen Teilen der Langstreckenrakete in den Pazifischen Ozean stürzte.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.04.2009, Seite 6, Ausland

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