-
07.04.2009
- → Ausland
Sicherheitsrat zu Raketenstart
New York/Seoul. Der Start einer Langstreckenrakete ist für
Nordkorea im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zunächst
ohne größere diplomatische Folgen geblieben. Trotz
eindringlicher Appelle vor allem der USA und Japans konnte sich das
Gremium in einer dreistündigen Sitzung nicht einmal auf eine
in solchen Fällen übliche vorläufige Verurteilung
einigen. Diplomaten zufolge gab es Widerstand von den beiden
Vetomächten China und Rußland sowie von Libyen und
Vietnam. Nach Erkenntnissen aus Rußland ist bei dem
Raketenstart kein Satellit in den Weltraum geschossen worden. Das
russische Weltraum-Kontrollsystem habe keinen Transport eines
nordkoreanischen Satelliten in die Umlaufbahn festgestellt,
hieß es am Montag nach Angaben der russischen
Nachrichtenagentur Interfax aus ranghohen Kreisen des Generalstabs.
Damit wurden Informationen aus Südkorea und den USA
erhärtet, wonach der Satellit gemeinsam mit den restlichen
Teilen der Langstreckenrakete in den Pazifischen Ozean
stürzte.(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland