30.03.2009
Lalalala, Abschnitt B
Ein Phantom im Willy-Brandt-Haus. Nachträglich zum 40. Todestag B. Travens
Von Thomas Dierkes
Als Patrick Süskind vor einigen Tagen seinen 60. Geburtstag
feierte, richteten Zeitungen Grußadressen an einen
ruhmreichen »Unsichtbaren« (FAZ) oder ein
»Phantom der Literatur« (Bild). Bei genauerem Hinsehen
erscheinen solche Zuschreibungen etwas bemüht: Jemand sitzt
die erste Hälfte seines Lebens in einem kleinen Zimmer und
schreibt ein Buch über Duftwässerchen mit Frauenzutaten,
um sich in seiner zweiten Lebenshälfte in einer stillen Kammer
ins Fäustchen zu lachen...
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