Zum Inhalt der Seite

HIV-Forscherinnen für mehr Teilhabe

Frankfurt/Main. Deutsche Wissenschaftlerinnen und Ärztinnen, die in der HIV/AIDS-Forschung aktiv sind, haben mehr Einfluß in der Fachdebatte gefordert. Anders als im Nachbarland Frankreich seien Frauen nur selten in der wissenschaftlichen Öffentlichkeit vertreten, heißt es in einer Erklärung der Arbeitsgruppe Aerztinnen und AIDS (3A) vom Dienstag. Einer von 3A in Auftrag gegebenen Studie zufolge lag der Frauenanteil auf wissenschaftlichen Tagungen zu AIDS im vergangenen Jahr bei lediglich 20 Prozent. Die geringe Frauenbeteiligung werde »dem Stellenwert von Ärztinnen in Klinik und Forschung nicht gerecht. Wir fordern eine stärkere Beteiligung«, sagte 3A-Sprecherin Annette Haberl in Frankfurt/Main.(jW)

www.3A-net.de
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 27.03.2009, Seite 15, Feminismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!