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19.03.2009

Blitzeis im Genick

Wiglaf Droste hat ein Buch zum deutschen Sprachgebrauch verfaßt

Von Arnold Schölzel
Ein Land, das Jahr für Jahr etwa 20 Prozent seiner Schulabsolventen ohne Lese- und Rechtschreibkenntnisse dem Privatfernsehen, der deutschen Presse und dem Arbeitsamt, das neuerdings Jobcenter heißt, überläßt, benötigt keine Sprache. Signalampeln, Warnschilder, Gesten und bunte Symbole genügen, um den gesellschaftlichen Verkehr zu lenken. Um Sprachreste kümmern sich Werbeindustrie und Bürgerfeuilleton gemeinsam, beiden geht es darum, daß sich jeder hierzulande wohlf...

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